SINNSTIFTENDE ARBEIT WÄHREND DER ARBEITSSUCHE
Unter diesem Motto sind die Stadt Feldkirch und das AMS Feldkirch seit 1983 gemeinsam gegen Langzeitarbeitslosigkeit tätig. Aufbauend auf den Erfahrungen des erfolgreichen Projektes "Waldpflege" wurde im Jahre 1997 die Arbeitsinitiative für den Bezirk Feldkirch (ABF) gegründet. Den Grundstein setzte der damalige Vizebürgermeister und Sozialstadtrat (Feldkirch) Günter Lampert mit der innovativen Idee, alle 24 Bezirksgemeinden von Feldkirch in einer gemeinsamen Organisation zu vereinen. Dieses Projekt war damals nicht nur österreichweit, sondern im ganzen EU-Raum einzigartig. Die Initiative der ABF hat sich bis heute im Kampf gegen die Langzeitarbeitslosigkeit mehrfach bewährt.
ARBEITSLOSIGKEIT ZU FINANZIEREN IST TEUER
Deshalb schaffen wir mit öffentlichen Mitteln mehrfach sozialen Nutzen. Rund 90% der erwirtschafteten Erlöse stammen von öffentlichen und sozialen Auftraggebern. Besonders die Mitgliedsgemeinden sind nicht nur Träger der Organisation, sondern zugleich auch zuverlässige Kunden. Weitere Kooperationspartner von ABF sind unter anderem das Landeskrankenhaus Feldkirch, das Vorarlberger Landesarchiv, die Vorarlberger Landesbibliothek sowie die Lebenshilfe Vorarlberg.
Abhängig von der jeweiligen Arbeitsmarktsituation wird eine durchschnittliche Vermittlungsquote von 30% bis 55% pro Jahr erreicht. Regelmäßig durchgeführte Langzeitauswertungen bestätigen die Nachhaltigkeit dieser Vermittlungsarbeit. Weiters fließen 45% der gewährten Lohnkostenförderung in Form von Lohnabgaben wieder
an die öffentliche Hand zurück. Somit sind Beschäftigungsprojekte, gemessen an der Vermittlungsquote und
den sozialpolitischen Aufgaben, eine der effizientesten Einrichtungen im Kampf gegen die Langzeitarbeits-losigkeit. Durch die Arbeit von ABF ist es gelungen, ein breites Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Arbeitslosigkeit am besten dort bekämpft wird, wo sie entsteht, nämlich in der Region.